Markt- und modellkonforme Ertragswertermittlung

Markt- und modellkonforme Ertragswertermittlung

Mit der Ertragswertermittlung wird der Verkehrswert von Immobilien berechnet. Dabei gelten für vermietete Immobilien andere Regeln als für selbstgenutzte Immobilien. Mit der Ertragswertermittlung wird die Möglichkeit geboten, die eigene Investitionsentscheidung zu treffen. Die Markt- und modellkonforme Ertragswertermittlung setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen. So enthält die Markt- und modellkonforme Ertragswertermittlung als erste Komponente den Bodenwert. Hierbei handelt es sich um den Wert des Grundstücks oder des Grundstücksanteils. Weiterer Faktor für die Markt- und modellkonforme Ertragswertermittlung ist der Liegenschaftszinssatz. Dieser benennt den Prozentsatz, mit dem Immobilien marktüblich verzinst werden. Weitere Faktoren sind die Einnahmen (Rohertrag) und die Bewirtschaftungskosten. Der nächste Faktor ist der Vervielfältiger. Damit wird die zentrale Größe bezeichnet, mit deren Hilfe man den Ertragswert der Immobile ohne Bodenwert errechnet. Je länger die Restnutzungsdauer, umso höher der Vervielfältiger. Ein weiterer Faktor sind bauliche Umstände, welche den Ertragswert einer Immobilie beeinflussen können. Die hierfür anzusetzende Summe liegt in der Verantwortlichkeit eines Gutachters.