Immobilienmarkt-Deutschland

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Immobilienmarkt Deutschland

Für den Verkauf einer Immobilie könnte es kaum bessere Zeiten geben: Dank der andauernden Niedrigzinsphase lohnt es sich umso mehr, in sogenanntes Betongold zu investieren. Darüber hinaus dienen Häuser, Wohnungen und Grundstücke als ideale Kapitalanlage. Kein Wunder also, dass die Nachfrage am Immobilienmarkt so hoch ist wie schon lange nicht mehr. Das macht sich auch beim Preis bemerkbar. Binnen weniger Jahre gab es eine Wertsteigerung von durchschnittlich 25 Prozent. Immer wieder ist dabei die Rede von einer Immobilienblase, die jederzeit platzen könnte. Doch hierzulande ist eine solche nicht zu erwarten, da die gesamtwirtschaftliche Entwicklung sehr stabil verläuft. Zudem sind die Konjunkturaussichten besonders gut, weswegen in den nächsten Jahren mit einem Wachstum zu rechnen ist. Das wiederum macht sich auf dem Immobilienmarkt in Deutschland bemerkbar. Nicht nur unsere Immobilienexperten gehen daher von steigenden Grundstückspreisen aus. Wo ein Markt floriert, gibt es viele Menschen, die von diesen Entwicklungen profitieren wollen. So ist es kaum verwunderlich, dass in der gesamten Republik immer mehr Immobilienhändler zu finden sind.

Immobilien fachgerecht bewerten lassen

Grundbesitz ist schön und gut, doch nicht immer lohnt es sich, daran festzuhalten. Dazu zählen beispielsweise geerbte Häuser und Wohnungen oder Immobilien, die sich nicht rentabel halten lassen; insbesondere Besitztümer in Erbgemeinschaften. In diesen Fällen bietet sich der Verkauf an, der für alle Beteiligten die beste und gewinnbringendste Lösung darstellt; selbstredend auch für den zuständigen Makler. Von der Aussicht auf beste Preise sollte sich niemand blenden lassen, denn ein erfolgreicher Verkauf ist immer von der Immobilienbewertung abhängig. Diese gleicht einem Gutachten, das unsere Immobilienexperten fachkundig erstellen.

Immobilienbewertungen sind Expertensache

Das Internet birgt zahlreiche Möglichkeiten, Angebote für eine Immobilienberatung samt entsprechenden Bewertungen einzuholen. Nicht selten versprechen selbst ernannte Fachleute höchstmögliche Preise, die durch die gesetzlich vorgeschriebene Provision nicht ganz uneigennützig ausfallen. Das kann jedoch auch jede Menge Ärger nach sich ziehen, denn eine Bewertung setzt sich immer aus mehreren Faktoren zusammen. Neben dem Verkehrswert muss zum Beispiel auch der Zustand der Immobilie berücksichtigt werden, der ebenso Aufschlüsse über das Investitionsvolumen zu Sanierungszwecken gibt. Liegen bekannte Mängel vor, die bewusst verschwiegen werden, kann das ein juristisches Nachspiel für den vorigen Besitzer zur Folge haben. Mit einer kompetenten Bewertung, die unsere Immobilienexperten vornehmen, sind Sie hingegen stets auf der sicheren Seite.

Wertermittlung, Verkauf und Erwerb: Immobilienexperten stehen Ihnen zur Seite

Wer eine Immobilie erfolgreich verkaufen oder erwerben möchte, legt eine solche Angelegenheit in vertrauenswürdige Hände. Ganz klar: Hier sind Immobilienexperten gefragt, doch der Markt ist sehr unübersichtlich. Alleine in Deutschland sind aktuellen Zahlen zufolge mehr als 30.000 Immobilienmakler registriert, was die Suche nach gutem Personal erschwert. Neben selbstständigen Maklern buhlen auch Banken und andere Gesellschaften um die Gunst ihrer Kunden. Es würde lange Zeit in Anspruch nehmen, bis man sich einen halbwegs passablen Überblick verschafft hat. Und am Ende müsste wohl das Bauchgefühl entscheiden, auf welchen Immobilienpartner die Wahl fällt. Doch wird dieser dann auch die Immobilie fach- und marktgerecht bewerten? Die höchsten Preise versprechen die Meisten, aber nur die Wenigsten gehen bei der Immobilienbewertung ins Detail.

Vertrauen ist gut, zertifizierte Immobilienexperten sind besser

Aus Sicht der Kunden läuft man also schnell Gefahr am Ende nicht das zu bekommen, was noch zu Beginn vorausgesagt wurde. Mindestens genauso ärgerlich ist es dann, wenn nach etlichen Besichtigungsterminen noch immer kein Verkauf zustande gekommen ist. Solche Szenarien lassen sich mit einem ausgewiesenen Immobilienexperten vermeiden. Genau aus diesen Aspekten hat der Deutsche Immobilienberaterbund, kurz DIV, das Online-Portal www.die-immobilienexperten.de gegründet. Alle hier geführten Makler sind nicht nur bestens geschult, sondern werden auch regelmäßig überprüft. Wer den vom DIV gesetzten Anforderungen entspricht, erhält die Zertifizierung zum Immobilienexperten. Das gibt Ihnen das sichere Gefühl, Ihre Immobilienangelegenheit in die richtigen Hände zu legen. Rund 300 vertrauenswürdige Immobilienexperten stehen Ihnen hier als Ansprechpartner zur Verfügung – und das auch in Ihrer Nähe.

Was ist Ihre Immobilie wert?

Über den tatsächlichen Wert einer Immobilie wird viel spekuliert. Dabei ist es aber nicht ausreichend, sich auf Vergleichspreise oder auf Schätzungen Dritter zu verlassen. Es bedarf also einer marktgerechten Bewertung, die unsere Immobilienexperten aus dem Abgleich verschiedener Faktoren berücksichtigen. Dazu zählt beispielsweise der Bodenrichtwert, der sich an der baurechtlichen Nutzung und der umliegenden Gemarkungen orientiert. Aber eben auch der Verkehrswert, dem die infrastrukturelle Anbindung zugrunde liegt. Wie weit ist die Immobilie von Ortszentren, öffentlichen Bildungseinrichtungen, Haltestellen des ÖPNV oder von den nächsten Einkaufsmöglichkeiten entfernt? Letztendlich geht es auch um den Zustand der Immobilie. Hier spielt die Energieeffizienz eine ebenso große Rolle wie die Bausubstanz, das Alter und der Sanierungsbedarf an Fassaden, Innenwänden, Böden, Decken, Rohr- und Elektroleitungssystemen und dem Anschluss an das Versorgungsnetz. Häufig werden Kellerbereiche oder Dachstühle wohnräumlich genutzt. Hier bedarf es aber einer genauen Prüfung, ob es sich nach den gesetzlichen Vorschriften tatsächlich um ausgewiesene Wohn- oder Nutzflächen handelt; schließlich muss das beim Quadratmeterpreis berücksichtigt werden. Immobilienbewertungen sind zum Teil hochkomplex und umso wichtiger ist es daher, auf die Dienste von ausgewiesenen Immobilienexperten zurückzugreifen.

Immobilienspiegel helfen bei der Wertermittlung

Zur Wertermittlung einer Immobilie gehört ebenfalls ein Blick auf die aktuelle Marktsituation. Auskunft darüber geben Immobilienspiegel, die auf regional bezogenen Mittelwerten basieren und als Orientierungshilfe dienen. Allerdings ist auch hier zu beachten, dass Informationen aus dem Internet nicht ausreichen. Viele Portale bieten zwar die Option ein Objekt anhand der Lage und der Größe vorab bewerten zu lassen, doch meistens fehlt hierbei ein Verweis auf die zur Ermittlung herbeigezogenen Daten. Es bedarf also tiefergehender Analysen über den Immobilienspiegel der vergangenen Jahre, die gegenwärtigen Bedingungen und über die zu erwartenden Entwicklungen. Die von uns zertifizierten Immobilienexperten haben Zugriff auf all diese Daten und können Ihre Immobilie gemessen am Markt bewerten.

Immobilienmärkte prüfen und Kaufentscheidung treffen

Bevor ein Verkauf zustande kommt, ist es besonders wichtig die Erwartungen und Wünsche potenzieller Zielgruppen zu berücksichtigen. Demografische Daten können dabei behilflich sein, regional-spezifische Immobilienmärkte genauer zu definieren. Inbegriffen sind Merkmale über Altersstruktur, Familienstand, Beruf und das Einkommen von Menschen, die an einem Wohnort leben. Für junge Familien ist somit nicht nur die Immobiliengröße von Relevanz, sondern auch die Wege zu Kindertagesstätten, Schulen, Arbeitsplätzen und Einkaufszentren spielen eine wichtige Rolle. Ähnlich sieht es bei altersgerechten Wohnräumen aus, die nicht nur von der Ausstattung der Immobilie abhängig sind. Eine Immobilienbewertung setzt also grundlegend voraus, sich mit der Frage zu beschäftigen, für wen (Zielgruppe) sich der Kauf am besten eignet. Stimmen die Rahmenbedingungen in möglichst vielen Punkten überein, fällt die Kaufentscheidung deutlich leichter. Auch für den umgekehrten Fall stehen unsere Experten beratend zur Seite und helfen bei der Suche nach einer geeigneten Immobilie gerne weiter.

Immobilienpreise in Deutschland

Eine kleine Altbauwohnung in Berlin oder München ist meistens deutlich mehr wert, als ein großes Bauerngestüt in ländlichen Gefilden. Das ist aufgrund der Lage und der verkehrsinfrastrukturellen Anbindung wenig verwunderlich. Doch auch auf dem Land wurden zuletzt steigende Immobilienpreise verzeichnet, die auf die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen zurückzuführen sind. Im bundeweiten Durchschnitt kostet ein Haus bis 100 m² gegenwärtig knapp 160.000 Euro. Weitere 40 m² schlagen zusätzlich mit 100.000 Euro zur Buche. Bis 200 m² Wohnfläche werden etwa 340.000 Euro fällig. Alle Preise sind in den vergangenen Jahren leicht gestiegen. Ein stärkeres Wachstum ist auf dem Wohnungsmarkt zu finden. Aktuell liegen die durchschnittlichen Quadratmeterpreise zwischen circa 2.800 und 3.700 Euro. Alle Angaben beziehen sich auf den gesamtdeutschen Raum und sind daher nicht identisch mit den regional geltenden Preisen.

Schon heute gibt es in vielen Großstädten und Ballungsräumen einen Mangel an Wohnflächen. In den nächsten Jahren ist sogar mit einer weiteren Anspannung zu rechnen, was sich auch auf dem Immobilienmarkt bemerkbar macht. Experten gehen davon aus, dass die Immobilienpreise nicht nur stabil bleiben, sondern sogar weiter steigen. Je nach Ort und Lage ist mit fünf bis 30 Prozent zu rechnen. Steigende Löhne und gute Konjunkturaussichten stehen niedrige Zinsen gegenüber, die für eine Kapitalanlage nicht lohnenswert sind. Investitionen in den Immobilienmarkt garantieren dagegen Sicherheit und Werterhalt des Kapitals.

Immobilienpreisindex: Deutschland in Zahlen

Der Immobilienpreisindex verdeutlicht den Preisanstieg auf dem Immobilienmarkt in Punkten. Der Index 100 bezieht sich dabei auf das Jahr 1990. Bis einschließlich 2009 gab es auf dem Markt leichte Schwankungen, die sich allesamt im niedrigen Punktebereich bewegen. Seit der letzten Weltwirtschaftskrise gibt es allerdings einen anhaltenden Boom. Neubauwohnungen und Reihenhäuser in guter bis mittlerer Lage sind seitdem um mehr als 60 Punkte im Wert gestiegen. Bei freistehenden Häusern sind es immerhin rund 40 Punkte. Ein Ende dieser Entwicklungen ist derzeit nicht in Sicht.

Immobilienwirtschaft in Deutschland

Die Immobilienwirtschaft ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige in ganz Deutschland. Über 817.000 Unternehmen sind in diesem Bereich tätig, der rund drei Millionen Menschen beschäftigt. Das stellt gut ein Viertel aller gelisteten Unternehmen und zehn Prozent aller Beschäftigten dar. Jährlich trägt die Immobilienwirtschaft mehr als 500 Milliarden Euro zur gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung bei.

Daten der Immobilien in Deutschland

Derzeit gibt es in Deutschland einen Bestand von fast 20 Millionen Gebäuden mit Wohnraum. Hinzu kommen knapp 42 Millionen ausgewiesene Wohnungen. Weitere 10.000 Flächen gelten bedingt als Wohnraum und entfallen auf Wohnwagen, Baracken, Gartenlauben und andere Unterkünfte. Die durch uns zertifizierten Immobilienexperten haben in diesem expandierenden Markt stets den Durchblick.

Fakten zum Wohnungsmarkt in Deutschland

Der teils kräftige Preisanstieg im Bereich des Wohnungsmarktes ist mit zunehmender Knappheit zu begründen. Benötigt werden dabei vor allem Mietwohnungen. Deutschlandweit fehlen über eine Million Wohnungen, mit denen der Wohnraumbedarf gedeckt werden müsste. Den größten Mangel gibt es in Berlin, Hamburg, München, Köln, Düsseldorf, Frankfurt und Stuttgart. Aber auch in anderen Städten wird es eng. Besonders günstig ist die Situation für jene, denen eine solche Immobilie gehört. Gerade hier ist in den nächsten Jahren mit einer Wertsteigerung zu rechnen. Dass Wohnungen immer interessanter werden, liegt auch an einer älter werdenden Gesellschaft. An altersgerechtes Wohnen ist in größeren Häusern mit Gartenanteil kaum noch zu denken; vor allem dann nicht, wenn sich die jeweiligen Immobilien in peripherer Lage befinden. Die Erstellung einer Immobilienbewertung durch unsere Immobilienexperten bietet sich im Bereich des Wohnungsmarktes an. Das gilt nicht nur für den Verkauf, sondern auch für die Vermietung oder den Erwerb.

Woran erkennt man einen erfolgreichen, seriösen Makler?

Eine Vermietung, Verkauf oder Kauf einer Immobilie steht an. Ein Makler ist gewünscht, der Ihnen effektiv und vertrauensvoll zur Seite steht! Und schon ist die Frage offen, welchen Makler kann ich beauftragen? Was zeichnet einen richtig guten Makler aus? Wir möchten Ihnen eine Auflistung an die Hand legen, mit welcher Sie einen Immobilienmakler einschätzen können.

Seine Qualifikation

Die Frage nach der Ausbildung sollte Ihnen ein Experte bereitwillig beantworten können. Ein positives Indiz sind beispielsweise Berufsabschlüsse zum Immobilienkaufmann/Immobilienkauffrau, Betriebswirt oder raumgreifende Weiterbildungen. Zertifizierungen nach der Maklernorm und Mitgliedschaft im Maklerverbund sind ein gutes Qualitätsurteil. Regionale Marktkenntnis ist ein Muss! Ebenso muss er eine Versicherung vorweisen können, sollte ihm ein Fehler unterlaufen.

Seine Referenzen

Besitzt der Makler ein Büro und fachkundliche, freundliche Mitarbeiter? Das würde voraussetzen, dass er nicht nur als Gelegenheitsmakler arbeitet. Hierbei ist auch eine gültige Gewerbeberechtigung erforderlich. Weiterhin sollte er eine bisher erfolgreiche Tätigkeit und zufriedene Kundschaft vorweisen können. Unser Tipp: Erkundigen Sie sich in Ihrem Umfeld über ihn! Oftmals kommen Sie so leicht an Informationen und Erfahrungen denen Sie vertrauen können.

Prüfung des Internetauftritts

Eigenmarketing ist ein gutes Stichwort. Begutachten Sie die Webseite und Exposés des Immobilienmaklers. Die Präsentation seiner Objekte muss Sie ansprechen. Die Seite sollte professionell und bereits aufschlussreich gestaltet sein. Wichtige Informationen zu Auszeichnungen sowie Referenzen können dort schon im Vorfeld beantwortet werden.

Kompetente Beratung

Ein guter Makler nimmt sich die nötige Zeit, um Sie umfassend zu beraten. Er behandelt Sie individuell und gibt Ihnen ausführliche Antworten auf Ihre Fragen. Ist er seriös, spricht er die Vergütung seiner Leistung an und setzt diese schriftlich bei. Er geht auf persönliche Wünsche ein und wird nach bestmöglichen Lösungen für Sie suchen. Auch er wird Ihnen einige Fragen stellen hinsichtlich Ihres Auftrages. Im Falle eines Verkaufs nach Grundriss, Bausubstanz, Energieausweis und einer Betriebskostenübersicht etc.. Darüber hinaus sollte ihr potenzieller Makler jederzeit gut erreichbar sein bzw. Sie zeitnah zurückrufen, wenn Sie ihn gerade nicht erreichen konnten. Vorteilhaft ist es wenn er Büroangestellte zur Hand hat, welche Ihre Nachrichten sofort bearbeiten.

Planvolle Vorgehensweise

Eine klare Linie bei seiner Arbeit als Makler ist wichtig. Lassen Sie sich genau zeigen, wie er Ihr Objekt vermarkten will. Einzelne Schritte sollte er Ihnen genau erklären können. Ein klares Konzept sollte seine Vorgehensweise durchziehen: vom Beratungsgespräch über die Werbestrategie, bis hin zum Verkauf. Selbst nach Abschluss eines Immobiliengeschäftes bleibt ein Profi gerne ein hilfsbereiter, aufgeschlossener Ansprechpartner.

Unser Fazit

Zu guter Letzt lässt sich zum Thema „guter Makler“ sagen, dass sich schwarze Schafe nicht lang ohne die nötigen Fachkenntnisse erfolgreich etablieren können. Es braucht mehr als unternehmerisches Gespür. Beherzigen Sie unsere Ratschläge und vergleichen Sie! So finden Sie bald einen seriösen, kompetenten Makler.

Wie verkauft man eine Immobilie zum Bestpreis?

Wie Sie den besten Preis beim Verkauf Ihrer Immobilie erzielen

Gehören Sie auch zu den Eigentümern die viel Geld und Arbeitskraft in Ihre Immobilie investiert haben? Fällt Ihnen der Verkauf Ihres Eigentums schwer, weil Sie hier viele schöne Jahre verbracht haben? Oder benötigen Sie eine Veränderung und Kapital für den Erwerb einer neuen Immobilie? In all diesen Fällen sollte der höchstmögliche Verkaufspreis Ihr Ziel sein.

Preisfindung

Addieren Sie dem ursprünglichen Kaufpreis Ihrer Immobilie zunächst alle durchgeführten Investitionen hinzu. Das Ergebnis wäre Ihr Wunschpreis. Leider entspricht dieser oft nicht der Realität. Der Bestpreis orientiert sich am jetzigen Zustand des Objekts, der Lage, dem Markt und der Nachfrage.

Markt und Lage

Analysieren Sie zunächst den Markt, indem Sie sich die Preise von ähnlichen Objekten auf Internetportalen anschauen. Achten Sie bei den Angeboten auch auf Verkehrsanbindungen, Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten. Denn auch diese Dinge spielen für den Wert eine wesentliche Rolle.

Eigene Analyse

Versuchen Sie Ihre Immobilie mit den Augen eines möglichen Käufers zu betrachten. Erstellen Sie eine Liste mit den Vor- und Nachteilen des Objekts. Mögliche Defizite, und in absehbarer Zeit notwendige Reparaturen, sollten Sie auf jeden Fall notieren. Weiterhin ist es aber natürlich auch vorteilhaft, wenn Sie festhalten in welcher Hinsicht die Immobilie in bestem Zustand ist. Denn diese Aspekte können der letztendliche Kaufgrund eines Kunden sein.

Vorbereitung

Bringen Sie Ihre Immobilie anhand der erstellten Liste in den bestmöglichen Zustand – ohne dabei zu viel zu investieren. Es kann sich lohnen kleinere Renovierungsarbeiten und Reparaturen durchzuführen, um das Objekt aufzuwerten. Auch der Zeitpunkt des Verkaufs kann eine wesentliche Rolle spielen. Ein blühender Garten oder ein liebevoll begrünter Balkon haben im Frühjahr und Sommer eine sehr anziehende Wirkung. Objekte ohne Frischluftbereiche eignen sich besser für den Verkauf im Winter.

Bestpreis

Setzen Sie den Bestpreis anhand der von Ihnen durchgeführten Marktanalysen, Listen und möglicherweise durchgeführten kleinen Verschönerungsarbeiten fest. Orientieren Sie sich dabei im Mittelfeld. Ein zu hoher Preis schreckt viele Käufer bereits im Vorfeld ab. Überlegen Sie sich in aller Ruhe, in welchem Rahmen Sie sich auf Preisverhandlungen einlassen. Setzen Sie sich ein festes Limit.

Exposé

Fotos entscheiden über den ersten Eindruck. Verwenden Sie darauf so viel Zeit und Mühe wie notwendig. Fotografieren Sie mit einer Digitalkamera innen und außen, achten Sie dabei auf gutes Licht. Wählen Sie nur die schönsten und qualitativ hochwertigsten Fotos aus. Denn damit können Sie die Vorzüge und Highlights Ihrer Immobilie besonders akzentuieren. Erwecken Sie das Interesse potenzieller Käufer, indem Sie Besonderheiten und Individualitäten hervorheben.

Besichtigungstermin

Das Objekt muss sauber und ordentlich sein. Sehr wichtig ist auch ein angenehmer Geruch. Zu vollgestellte Zimmer sollten von Ballast befreit werden. Mit weniger Möbeln und gut dosierten Accessoires wirken Räume größer, edler und luftiger. Gleichzeitig sollte das gesamte Objekt eine Wohlfühlatmosphäre ausstrahlen und erkennen lassen, dass hier gelebt wird – allerdings frei von dreckiger Wäsche und schmutzigem Geschirr. Einen guten Eindruck hinterlassen Dinge wie frische Blumen auf dem Tisch, ein Buch auf dem Nachtisch oder ein Laptop in Sofa Nähe.

Wer sind die größten Profiteure von der Immobilienmarkt Explosion?

Wer profitiert vom Immobilien-Boom am meisten?

Seit einiger Zeit kennt der Immobilienmarkt nur noch den Weg nach oben. Gerade durch den enormen Wertverlust der anderen klassischen Kapitalanlagen, wie Aktien oder Festgeld, ist die Nachfrage nach Immobilien ungebremst. Welche Marktteilnehmer haben dabei den größten Nutzen an dieser Immobilien-Preis-Explosion?

Viele Gewinner in der Boom-Phase bei Immobilien

Zunächst hat die Branche der Makler einen enormen Auftrieb erhalten. Mittlerweile ist der Markt an Immobilien allerdings so leer gefegt, dass die Nachfrage das Angebot an vielen Orten längst übersteigt. Viele Makler können daher gar keine Kunden-Aufträge mehr erfüllen – und nur im Erfolgsfall verdienen sie auch als Vermittler an dem Verkaufsgeschäft. Einen Anteil am Profit durch die Immobilien-Nachfrage-Explosion haben die Baufirmen. Die Bauwirtschaft bekommt derzeit viele Aufträge, um sanierungsbedürftige Altbauten zu sanieren, um damit als Verkaufsobjekt an den Markt gehen zu können. Zusätzlich hat sich die Nachfrage nach Neubauten sehr stark angezogen. Viele Bauprojekte wurden jetzt gestartet, weil der Neubau sich wieder lohnt und die fertigen Objekte den Bauherrn schnell aus den Händen gerissen werden. Zusätzlich sind auch die privaten Immobilieneigentümer auf der Gewinnerseite. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die eigene Immobilie zu einem Höchstpreis zu verkaufen. Die Nachfrage macht es möglich, dass auch vormals unrentable Altbauten zu einem hohen Preis einen Käufer auf dem Markt finden. Selbst Immobilien in Randlagen und nicht gut gefragten kleineren Städten, erfreuen sich mittlerweile einer großen Beliebtheit.

Auch Städte und Gemeinden profitieren

Nicht zuletzt stehen auch die Städte und Gemeinden auf der Gewinnerseite im Immobilien-Boom. Durch Ausweisung neuer Baugebiete und die gestiegenen Einnahmen aus der Grunderwerbssteuer haben diese staatlichen Körperschaften starke Einnahmezuwächse zu verzeichnen. Außerdem entlastet es die Haushalte der staatlichen Träger, wenn es wegen der erhöhten Bautätigkeit zu einer Reduzierung der Wohnungsnot kommt. Im besten Fall sinken sogar die Mieten.

Fazit: Viele Gewinner

Weil Baugeld so günstig ist wie nie, gehören sogar junge Familien zu den Gewinnern. Denn das Bauen wird jetzt erstmals für viele realistisch, da die Finanzierung leichter fällt. Jedoch bleibt abzuwarten, welche Folgen ein befürchteter Zusammenbruch der Immobilienpreise haben könnte oder eine neue Hochzinsphase. Wenn Sie bauen wollen oder beabsichtigen eine Immobilie zu kaufen oder zu verkaufen, sollten Sie dieses Vorhaben jetzt umsetzen, solange der Markt noch boomt.

Welche Auflagen ein Immobilienmakler heutzutage erfüllen muss

Immobilienmakler vermitteln den Verkauf oder die Vermietung von Immobilien und sind meist selbstständige Gewerbetreiber. Obwohl der Beruf keiner Zulassungsbeschränkung unterliegt, handelt es sich dabei um ein zustimmungspflichtiges Gewerbe; der Immobilienmakler benötigt dadurch eine behördliche Erlaubnis gemäß der Gewerbeordnung. Diese Erlaubnis kann dabei inhaltlich beschränkt und mit bestimmten Auflagen verbunden sein – dort ist das Aufgabenspektrum des Immobilienmaklers beschrieben.

Welche Voraussetzungen es für Immobilienmakler gibt

In Deutschland existiert keine gesetzliche Regelung zum Beruf des Immobilienmaklers, es wird jedoch nach § 34 c der Gewerbeordnung eine behördliche Erlaubnis für die Ausübung der Tätigkeit benötigt. Die Behörde prüft dabei die persönliche Zuverlässigkeit des Antragstellers. Wird die Erlaubnis erteilt, hat der Immobilienmakler das Recht zum Abschluss von Verträgen über Immobilien oder Grundstücke und darf Wohn- und gewerbliche Räume vermitteln.
Die Erlaubnis kann mit Einschränkungen oder Auflagen verbunden sein, was bei der Ausübung der Tätigkeit beachtet werden muss. Die Behörde kann die Erlaubnis verweigern, wenn diese davon ausgeht, dass man für das Gewerbe nicht die erforderliche Zuverlässigkeit mitbringt oder die eigene finanzielle Situation als „ungeordnet“ betrachtet wird – dies kann eine Verschuldung beim Finanzamt oder Einträge in Schuldnerlisten sein. In diesem Fall kann entweder die Erlaubnis nicht erteilt, oder es kann durch Auflagen das Tätigkeitsfeld des Immobilienmaklers eingeschränkt werden.

Sonstige Vorschriften des Immobilienmaklers

Obwohl der Immobilienmakler nur sehr wenige rechtliche Voraussetzungen für die Ausübung des Berufs benötigt, existieren einige weitere Vorschriften, die man beachten sollte. Der Gewerbetreibende muss auf die Bauträgerverordnung Rücksicht nehmen, nach dieser Verordnung muss der Makler Bücher über seine Tätigkeiten führen und Rechnungslegungsvorschriften einhalten, Versicherungen abschließen und gegenüber seinen Auftraggebern die Werbeinserate aufbewahren.
Bei der Vermittlung von Wohnungen muss das Wohnungsvermittlungsgesetz berücksichtigt werden, er darf demnach Wohnraum nur anbieten, wenn er vom Vermieter oder einer anderen berechtigten Person einen Auftrag dafür erhalten hat. Hier ist auch geregelt, welche Angaben er bei Vermietungen machen muss und dass die eigene Provision zwei Monatsmieten nicht übersteigen darf.

Was macht ein Immobilienmakler den ganzen Tag?

Ein Immobilienmakler wird vor allem mit den Terminen vor Ort in Verbindung gebracht. Er zeigt Interessenten Wohnungen und Häuser und wickelt anschließend die Verwaltung ab. Das ist jedoch noch längst nicht alles, denn ein Immobilienmakler hat noch viele weitere Aufgaben.

Was macht ein Immobilienmakler in seinem Büro?

Ganz wichtig: um an Objekte zu gelangen und diese vermakeln zu können, muss der Immobilienmakler Akquise betreiben. Dies bedeutet, dass er sich darum bemüht, Objekte und Aufträge zu bekommen. Dazu nutzt er das Internet und telefoniert sehr viel. Wenn der Makler bereits etabliert ist, kommen die Kunden auch zu ihm. Jedoch müssen die meisten Makler zunächst um eine hochrangige und angesehene Position kämpfen.

Objekte ausschreiben

Sobald der Immobilienmakler ein Objekt zum Verkauf oder zur Vermietung gefunden hat, inseriert er dies auf seiner Homepage und im Internet in den gängigen Portalen. Manchmal hat er aber auch bereits vorab anfragen und präsentiert diesen potenziellen Käufern das Objekt direkt. Anschließend wartet der Makler die Resonanz ab, nimmt Mails und Telefonate mit Fragen entgegen.

Wohnung und Haus besichtigen

Da die meisten Interessenten berufstätig sind und nur am Wochenende und den Abenden Zeit haben, muss der Makler oft dann arbeiten, wenn Andere bereits ihre Freizeit genießen. Vor Ort zeigt er das Objekt, beantwortet Fragen und sieht sich die Interessenten an. Passen diese zu den Vorgaben des Vermieters? Dann nimmt er erste, schriftliche Bewerbungen entgegen und fordert andere Interessenten auf, ihre Bewerbung zeitnah abzugeben. Typischerweise enthält diese einen aktuellen Auszug aus der Schufa, oft ein kurzes Motivationsschreiben, einen Gehaltsnachweis und einen Arbeitsvertrag.

Die Nacharbeit

Wenn der Immobilienmakler alle Bewerbungen erhalten und sich die Interessenten angesehen hat, wertet er die Unterlagen in seinem Büro aus. Schließlich entscheidet er sich, gemeinsam mit seinem Auftraggeber, für den Mieter oder Käufer und wickelt mit diesem den Schriftverkehr und die zukünftige Übergabe des Objektes ab.

Warum sollte man bei dem Immobilienverkauf unbedingt einen Makler einschalten?

Der Makler – eine sehr wichtige Person bei einem Immobilienverkauf

Wenn Sie planen eine Immobilie zu veräußern, stehen Sie natürlich vor der Frage, wie Sie vorgehen sollen. Ist es sinnvoll einen Makler einzuschalten? Ja, diese Gründe sprechen dafür.
Wenn Sie Ihr Haus oder eine Wohnung selbst inserieren würden, würden Sie vermutlich mit Briefen oder Mails von Interessenten geradezu überflutet werden. Sie müssen diese Zuschriften auch möglichst zeitnah beantworten. Wie sollen Sie, wenn Sie das erste Mal eine Immobilie verkaufen, aber entscheiden können, welcher Käufer seriös und zuverlässig ist? Sie kennen die Bewerber in der Regel ja nicht und stehen vor einem Berg an Anfragen. Überlassen Sie diesen Teil, also das Platzieren von Inseraten und die Korrespondenz, dem Makler, dann entsteht dieser Berg an Pflichten und Entscheidungen gar nicht erst.

Alle Vorarbeiten werden vom Makler erledigt

Das Geschäft eines Maklers besteht ja nicht nur darin, auf Anfragen zu reagieren und den Interessenten eine Immobilie zu zeigen. Im Vorfeld beschäftigt sich der Makler auch schon mit diversen Aspekten rund um die Immobilie, also z.B. wie er dem potenziellen Käufer die Gegend im Detail präsentiert, welchen Stil das Haus verkörpert etc. Und – das ist besonders wichtig – er beschäftigt sich mit dem Zustand des Hauses. Er wird sich auch die Aufteilung der Räume ansehen und ein mögliches Potenzial erkennen, zum Beispiel den Keller oder den Dachboden auszubauen. Ferner beschäftigt sich ein Makler mit dem Zustand der Bausubstanz und der Leitungen. Ihr Haus oder auch ein geerbtes Haus, das Sie noch weniger als das eigene kennen, wird also von einem Experten genau unter die Lupe genommen und marktgerecht und attraktiv präsentiert.

Besichtigungen, eine Zeit raubende Sache

Den Fall, dass sich ein Interessent spontan für den Kauf eines Hauses entscheidet, wird sehr wahrscheinlich niemals vorkommen. Sie müssen also bei einem Hausverkauf damit rechnen, dass eine ganze Reihe von Bewerbern das Haus sehen wollen. Gerade wenn Sie zeitlich sehr eingespannt sind oder gar nicht in dem Ort wohnen, in dem sich das Haus befindet, ist es ein wahrer Segen, wenn Sie einem Makler den Schlüssel aushändigen können. Er führt die Interessenten durch das Objekt und beantwortet jegliche Fragen genau. Denn Ihr Makler kennt sich sowohl perfekt mit dem ganzen Haus aus, als auch mit der regionalen Umgebung und kann so gute Empfehlungen für Schulen, Freizeitaktivitäten oder ähnlichem geben. Lagern Sie also diese lästigen Aufgaben aus – beauftragen Sie einen Makler.

Verträge, die stichhaltig sind

Auch der Vertrag spielt beim Verkauf einer Immobilie eine große Rolle. Ein erfahrener Makler weiß, was alles in dieses Schriftstück hinein gehört und wie die Details formuliert werden müssen, sodass beide Seiten abgesichert sind. Überlassen Sie auch diese Aufgaben dem Experten, er wird Ihre Immobile mit allen nötigen Dokumenten versehen und letztendlich an einen guten Käufer bringen.

Von der vermeintlichen Traumimmobilie zur Schrottimmobilie

Überall hört man die Experten schreien: „Kaufen Sie jetzt Ihre Immobilie, die Zinsen sind so niedrig wie noch nie zuvor. Wer weiß, ob dies so bleiben wird.“ Dementsprechend entschließen sich viele zu einem der wohl größten finanziellen Vorhaben des Lebens. Leider manchmal mit unabsehbaren, bösen Folgen.

Was haben die EZB und Ihr Bauvorhaben gemeinsam?

Die EZB, die Europäische Zentralbank, hatte im März 2016 den Leitzins auf null Prozent gesenkt. Seitdem verharrt er auf diesem historisch niedrigen Niveau. Dies hat zur Folge, dass Sparer dumm aus der Wäsche gucken. Sparbuch, Tages- und Festgeld sowie Lebensversicherungen werfen kaum eine Rendite mehr ab. Alle die sich in solchen Zeiten verschulden, winken dagegen erfreulich mit niedrigen Zinsen. Das eigene Haus zu bauen war noch nie so billig. Das zumindest könnte man meinen. Doch Sie müssen auch die andere Seite der Medaille betrachten. Durch die hohe Attraktivität und den damit verbundenen Bauboom schießen die Immobilienpreise in die Höhe. Die Zinsen mögen zwar niedrig sein, aber die Preise sind es in jedem Falle nicht. Vor allem in den Großstädten, wie München oder auch London, gibt es horrende Mietpreise. Durch diese unaufhaltsame Entwicklung ist es für Laien mitunter schwierig abzuschätzen, welcher Kaufpreis noch angemessen ist und welcher bereits durch die explosionsartige Nachfrage viel zu teuer geraten ist. Sie müssen bei Ihrem Bau- oder Mietvorhaben stets eines bedenken: die Preise sind nicht deshalb so hoch, weil die Häuser plötzlich eine bessere Bauqualität aufweisen. Alleine die ungesunde Niedrigzinspolitik und die damit verbundene immens hohe Nachfrage, treiben die Preise in astronomische Höhen.

Sie dachten, Sie hätten es gefunden

Eines Tages schlagen Sie die Zeitung auf und entdecken das Angebot schlechthin. Sofort nehmen Sie mit dem Anbieter Kontakt auf und schon bald erscheinen Sie zu dem Besichtigungstermin. Der gute erste Eindruck von außen, den Sie durch den Vorgarten erhalten, wird im Innern der Wohnung bestätigt. Alles sieht so aus, als wäre es erst gestern fertiggebaut worden. Es sind keine groben Makel zu erkennen und Sie sind Feuer und Flamme, schon nächste Woche hier einziehen zu können. Als Ihnen der Vertrag vorgelegt wird und Sie gerade dabei sind, Ihre Unterschrift zu setzen, hält Sie die Maklerin davon ab. Sie klärt das Experiment auf: die Wohnung ist auf notdürftigste Weise renoviert worden. Die Decke wurde mit Spanplatten ausgelegt. Die hässliche, alte Farbe der Wand einfach überstrichen. Und damit Sie nichts von dem Schimmel mitbekommen, wurde alles fleißig zugemauert. Das besonders Fatale: als Laie fällt es sehr schwer, solche teils eklatanten Mängel erkennen zu können. Deshalb:

Was Sie beim Immobilienkauf beachten sollten

Lassen Sie sich nicht beim Kauf unter Druck setzen. Vereinbaren Sie wenigstens zwei Besichtigungstermine. Beauftragen Sie einen unabhängigen Gutachter zur Inspizierung der Immobilie. Ein Makler ist auch nur ein Vermittler beziehungsweise Verkäufer. Haken Sie also nach, was etwaige Mängel betrifft. Liegt das Objekt in einer Gegend, die auch in Zukunft attraktiv sein wird? Auch wenn der Papierberg abschrecken mag: lesen Sie sich den Kaufvertrag, etwaige Protokolle sowie Eigentumsregelungen gründlich durch.

Vom Millionär zum Tellerwäscher – die Branche der Makler ist nicht immer die erhoffte Aufwärtsspirale

Sie denken vielleicht, dass alle Makler reich sind, ein schickes Auto fahren und sich eifrig aus ihrem Fundus die tollsten Immobilien heraus picken können. Diese Annahme ist falsch, denn es kann auch genau anders herum gehen: vom Erfolg zum Misserfolg.
Nennen wir den armen Mann aus Gründen der Anonymität Herr Müller. Dieser Herr Müller war viele Jahre lang eifrig und gerne als Makler in Hamburg und Berlin sehr erfolgreich tätig. Die Trauben von Menschen, die sich vor der Tür zum Paradies, in manchen Fällen handelte es sich um eine schlichte 1.5 Zimmerwohnung, einfanden, waren der Ort, an dem Herr Müller regelmäßig aufblühte. Er konnte unter der großen Anzahl an Kunden frei wählen, denn die Wohnungen gingen immer weg – und Herr Müller kassierte seine Courtage. Das waren die tollen Jahre!

Die Geschichte nimmt eine unerwartete Wendung

In dieser Phase hätte man Herrn Müller noch beneiden können, um die Machtfülle und das leicht verdiente Geld. Umgezogen wurde schon immer fleißig und gerade die beiden Städte Berlin und Hamburg sind gefragte Orte, in denen die Mieter auch ordentliche Summen zu zahlen bereit sind. Die Löhne fielen dementsprechend recht üppig aus, der Aufwand das Exposé zu erstellen, eine Anzeige zu schalten und den Termin für die Besichtigung festzulegen, hielt sich auch in Grenzen.
Die im Jahr 2013 vom Bund aufgestellte Mietpreisbremse veränderte dann jedoch alles. Und genau diese war das Verhängnis für Herrn Müller. Denn ab 2015 wurden neue Töne angeschlagen, die unter anderem die Mieten in bestimmten Gebieten deckeln sollten, die aber auch leider Herrn Müller bzw. seine Dienste als Makler in vielen Fällen überflüssig werden ließen.

Das Bestsellerprinzip – wer bestellt nun Herrn Müller?

Neben nun deutlich mehr in den Fokus gerückten Mieten, wurde im Zuge der Neuregelung des Mietmarkts auch gleich das „Maklerunwesen“ ins Auge gefasst. Daraus wurde das so genannte „Bestsellerprinzip“ entwickelt, welches besagt, dass Herr Müller fortan sein Geld von der Person bekommen sollte, die ihn beauftragt hat. Das war und ist in aller Regel der Vermieter der Immobilie, als Auftraggeber und Anbieter der Wohnungen. Da die Vermieter aber wenig Interesse daran haben, gemäß den neuen Regelungen 2.2 Mieten an Herrn Müller zu zahlen, nur um einen Mieter im Haus zu haben, wurden sie aktiv. Eigene Datenbanken voll mit potenziellen Interessenten wurden angelegt bzw. reaktiviert, man stellte fortan kostenfreie Anzeigen bei Immonet und Co. ein. Und was ist in der Folge aus dem guten Herrn Müller geworden? Der musste sich leider einen neuen Beruf suchen. Wie man hört, soll er jetzt in einer anderen Branche tätig sein. Wie weit diese Geschichte typisch für die Branche ist, ist schwer zu sagen, aber solche Fälle treten seit 2015 sicher häufiger auf.