Die fünf größten Herausforderungen eines Immobilienmaklers (Stress, Geld, fehlende Hausverkaufsinteressierte, Mitarbeiter, Finanzamt, etc)

Die fünf größten Herausforderungen eines Immobilienmaklers

Kaum eine Branche erlebt derzeit einen größeren Boom als der Immobilienbereich. Die Nachfrage nach Immobilien als Anlage ist kaum zu erfüllen. Trotzdem birgt der Beruf des Immobilienmaklers zahlreiche Herausforderungen. Nicht erst nach der Umstellung auf das Bestsellerprinzip ist der Existenzkampf in dem Beruf härter geworden. Neben dem schlechten Ansehen der Makler gibt es weitere Herausforderungen, die bewältigt werden müssen.

Stress und mangelndes Ansehen

Der Beruf des Immobilienmaklers ist mit sehr viel Stress verbunden, weil er meist auf selbstständiger Basis arbeitet und damit auf Provisionen angewiesen ist. Ohne festes Einkommen sind Sie aber immer auf erfolgreiche Abschlüsse angewiesen und dadurch erheblichem Stress ausgesetzt. Dazu kommt, dass in der Bevölkerung der Beruf des Immobilienmaklers sehr schlecht angesehen wird.

Einkommen schwer planbar

Weil Sie auf Provisionen angewiesen sind, können Sie sehr schlecht mit Ihrem Einkommen planen. Es kann gute Monate geben, aber auch Phasen mit weniger Verdienst die Sie dann überbrücken müssen. Außerdem kann es immer wieder zu Problemen mit dem Finanzamt kommen, weil Ihr Einkommen als Selbständiger schwer zu bewerten ist. So gibt es oft Streit mit dem Finanzamt um die Absetzbarkeit von betrieblichen Ausgaben.

Neue Gesetzeslage verschärft die Auftragslage

Der Gesetzgeber hat die Kosten für die Maklerbeauftragung geändert. Es gilt jetzt das Bestsellerprinzip. Dabei muss nicht mehr der künftige Käufer oder Mieter den Makler bezahlen, sondern der Verkäufer oder Vermieter. Dieser wird aber jetzt häufig die Kosten für den Makler einsparen wollen und die Vermittlung in eigener Regie versuchen. Dadurch verringert sich die Zahl der Aufträge, obwohl es mehr Makler gibt.

Attraktive Hausobjekte fehlen

Die Nachfrage nach den Kapitalanlage-Immobilien steigt in Zeiten der unsicheren und raren Anlageimmobilien-Situation rasant. Das Problem ist aber, dass Makler kaum noch Hausverkaufsinteressenten finden. Der Markt ist wie leer gefegt. Sie verdienen aber natürlich nur, wenn Sie auch Objekte zum Verkauf anbieten können.

Ärger mit Käufern und fehlende Mitarbeiter

Als Makler stehen Ihnen viele Interessenten für den Hauskauf von vorherein negativ eingestellt gegenüber. Diese Kunden werden versuchen, Ihnen Fehler und Mängel nachzuweisen, um beispielsweise den Preis für das Objekt zu herunterzudrücken. Zudem wird es für Maklerbüros immer schwieriger unter diesen Bedingungen geeignete Mitarbeiter zu finden.